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Niddertalbahn: Zach kritisiert Engpässe

Niddertalbahn: Zach kritisiert Engpässe

Kreisbeigeordneter Matthias Zach hat die Engpässe der vergangenen Tage auf der Niddertalbahn-Linie scharf kritisiert.

Der Linienbetreiber DB Regio hatte aufgrund von fehlenden Triebwagen der Reihe VT642 weniger Wagen auf die Strecke gebracht, was insbesondere in den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag für Probleme sorgte. Nun sollen übergangsweise wieder Wagen der alten Baureihe, mit Dieselloks als Zugmaschinen, zum Einsatz kommen. „Das löst kurzfristig einige Kapazitätsprobleme, zumindest am Nachmittag. Als Ersatz sind diese Maschinen aber völlig unzureichend, deshalb hatten wir uns gerade zum Schutze der Bewohner in der Nähe der Gleise auch geschlossen für die Nachfolgemodelle stark gemacht“, erklärte der Verkehrsdezernent des Main-Kinzig-Kreises.

Zach erinnert an die Kritikpunkte, die seinerzeit gegen die Dieselloks der Reihe 218 gesprochen hatten. „Die Dieselloks stoßen ungleich mehr Schadstoffe aus als die neueren Triebwagen, sie sind wesentlich lauter als die Triebwagen und damit belasten sie die Anrainer-Kommunen stärker“, so der Kreisbeigeordnete. „Das lässt sich für eine kurze Zeit ertragen. Was mir viel mehr Sorgen bereitet, ist der drohende Vertrauensverlust in die Niddertalbahn. Wir brauchen eine zuverlässige Bahnverbindung, für beruflich bedingte Pendler wie auch für Schülerinnen und Schüler.“

Für den Kreisbeigeordneten Zach sind die Probleme auf der Strecke Frankfurt – Stockheim ein weiterer Beleg dafür, das sogenannte „Stockheimer Lieschen“ aufzuwerten. Dazu gehöre, die Strecke zu elektrifizieren und damit lückenlos an das S-Bahnnetz der Stadt Frankfurt anzuschließen. „Leiser, schneller, direkter, das wäre die Devise einer Express-Verbindung, wie sie allen beteiligten Kommunen seit Langem vorschwebt. Die Niddertalbahn zum ‚Nidd-Ex‘ zu machen, das ist unser Ziel“, sagte Zach. „Die steigende Nachfrage mit rund 7.000 Fahrgästen unter der Woche lässt sich darauf zurückführen, dass die Kommunen den Ausbau der Strecke und ihrer Haltepunkte mit unterstützt und vorangetrieben haben. Der ‚Nidd-Ex‘ ist für uns der nächste logische Schritt, durch den Pendler eben nicht mehr so stark von Unwägbarkeiten wie in der vergangenen Woche überrascht würden.“

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