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„Pakt für den Nachmittag“ wird Thema im Kreistag

„Pakt für den Nachmittag“ wird Thema im Kreistag

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen auf Landesebene wurde die Umsetzung des sog. „Pakts für den Nachmittag“ vereinbart.

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Danach soll bis zum Ende der Legislaturperiode sukzessive eine Bildungs- und Betreuungsgarantie für alle Grundschulkinder zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr verwirklicht werden, wobei die Betreuung bis 14.30 Uhr durch das Land und bis 17.00 Uhr durch die Kommune organisiert wird. Die CDU-Kreistagsfraktion möchte bereits im Rahmen der nächsten Kreistagssitzung vom Kreisausschuss eine Bestandsanalyse im Rahmen der Betreuung von Grundschulkindern vorgelegt bekommen, um den Pakt für den Nachmittag bedarfsgerecht im Main-Kinzig-Kreis realisieren zu können. Ein entsprechender Antrag steht auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung vom nächsten Freitag.

„Die Umsetzung des Pakts für den Nachmittag wird für die Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis mit erheblichen organisatorischen Veränderungen verbunden sein, da die bereits bestehenden Ganztags- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder gezielt miteinander verzahnt und ausgebaut werden sollen“, erläutert der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und Landtagsabgeordnete Michael Reul. Mit dem Pakt für den Nachmittag wolle man dem Wunsch vieler Eltern nach einer zusätzlichen außerfamiliären Förderung nachkommen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern. Dabei stehe im Vordergrund, allen Eltern von Grundschulkindern eine selbständige und flexible Entscheidung über die alternative Wahrnehmung eines Halbtags- oder eines Ganztagsangebots zu ermöglichen. Dem zum Teil stark divergierenden Bedarf könne nach Auffassung Reuls nur mit einer frühzeitigen Ermittlung der Ist-Situation und einer Bedarfsprognose begegnet werden.

Konkret wollen die Christdemokraten im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Partnerschaften erläutert bekommen, welche Betreuungsmodelle derzeit im Main-Kinzig-Kreis angeboten werden, welche Träger diese Angebote vorhalten, wie die Angebote inhaltlich ausgestaltet sind und welche Betreuungszeiten schon heute in den einzelnen Kommunen abgedeckt werden. Aber auch die aktuelle Auslastung und eine Zukunftsprognose seien wichtige Voraussetzungen für eine passgenaue Realisierung des Pakts für den Nachmittag. „Schon heute werden von den Schulträgern, den Kommunen, den Vereinen und zahlreichen Trägern sowie von Eltern- und Fördervereinen mit großem Engagement zahlreiche Angebote im Bereich der Betreuung von Grundschulkindern vorgehalten. Dieses Engagement soll weiter gefördert und vor Ort in den Pakt für den Nachmittag integriert werden. Hierzu wollen wir schon heute einen Beitrag leisten“, so der bildungspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Markus Jung.

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