"Im Fokus stehen Nachhaltigkeit, Finanzierbarkeit und die verbindliche Beteiligung von Pflegebedürftigen und Angehörigen. Pflege darf kein Reformversprechen bleiben – sie muss verlässlich finanziert, praktikabel organisiert und an den Bedürfnissen der Betroffenen ausgerichtet sein“, erklärt Klaus Knapp, Kreisvorsitzende der Senioren-Union Main-Kinzig. „Ohne die Einbindung von Pflegebedürftigen und Angehörigen wird es keine tragfähigen Lösungen geben.“
Die Senioren-Union setze sich für Bürokratieabbau, mehr Handlungsspielräume für Pflegekräfte, den Ausbau digitaler Lösungen und eine generationengerechte Pflegeversicherung ein. Für den CDU-Bundesparteitag hat die Senioren-Union einen Antrag zur Entwicklung eines zukunftsorientierten Pflegekonzepts eingereicht. Ziel ist, sagt Knapp, die Pflege an den demografischen Wandel und Fachkräftemangel anzupassen und die Bedürfnisse Pflegebedürftiger und Angehöriger in den Mittelpunkt zu stellen.




Das Interesse der Wähler an Pflege können Sie jedes Wochenende beim Fußball sehen. Spieler im Wert eines Krankenhauses treten sich in die Knochen, werden aufwändigst auf kurzem Wege orthopädisch betreut, während die zahlenden Zuschauer monatelang auf Termine warten. Wahlverhalten paradox