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Randale-Vorwürfe gegen CDU: Gegendarstellung der AfD

Randale-Vorwürfe gegen CDU: Gegendarstellung der AfD

Nach den Randale-Vorwürfen gegen die CDU hat der AfD-Kreistagsabgeordnete Edwin Michel auf seiner Facebook-Seite eine Gegendarstellung veröffentlicht. Er hatte nach einer Veranstaltung der AfD in Bruchköbel die CDU-Kreistagsabgeordnete Karina Reul mit angeblichen Randalen von Gegendemonstranten in Verbindung gebracht. Die CDU leitet gegen diese Behauptung rechtliche Schritte ein.

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Michel, der auch Landtagskandidat der AfD ist, hatte ursprünglich behauptet, dass es während der Veranstaltung am Freitag, 22. Juni, im Bürgerhaus Bruchköbel zu „Verwüstungen eines Saales durch Randalierer“ gekommen sei und zugleich erklärt: „Aber dass hier auch noch ein Kreistagsmitglied der CDU wie Karina Reul mit dabei ist, nimmt schon groteske Formen an. Das ist einer Partei wie der CDU einfach unwürdig. So sieht Demokratie bei der CDU Main Kinzig aus.“

Der Landtagsabgeordnete Michael Reul, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, zeigte sich empört über die Aussagen von Michel und kündigte rechtliche Schritte an, die jetzt schnelle Wirkung zeigten. Am Donnerstag veröffentlichte der AfD-Kreistagsabgeordnete folgende Gegendarstellung auf seiner Facebook-Seite: „Der Post vom 24.06.2018 um 7.57 Uhr enthält falsche Tatsachen. Es ist nicht richtig, dass das Kreistagsmitglied der CDU, Frau Karina Reul, mit dabei gewesen ist als es zu Verwüstungen eines Saales durch Randalierer im Bürgerhaus Bruchköbel gekommen ist.“

Die Polizei hatte Anfang der Woche erklärt, dass keine Anzeigen wegen Sachbeschädigungen oder ähnlichem nach der AfD-Veranstaltung eingegangen seien. Im Nachgang sei lediglich mitgeteilt worden, dass in einem Saal, der für eine Hochzeitsgesellschaft geschmückt worden sei, Tische und Stühle verrückt wurden.

Michael Reul kommentierte auf seiner Facebook-Seite die Gegendarstellung folgendermaßen: „Die Gegendarstellung war notwendig, weil juristisch erzwungen, aber eine persönliche Entschuldigung wäre noch das Mindeste gewesen für die Absicht, ein Mitglied des Kreistages namentlich zu diskreditieren.“

Foto: Screenshot / Facebookseite Edwin Michel

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