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Riederwaldtunnel und Nordmainische S-Bahn werten Osten der Region Frankfurt massiv auf

Riederwaldtunnel und Nordmainische S-Bahn werten Osten der Region Frankfurt massiv auf

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, begrüßt den Beginn der Hauptarbeiten für den Riederwaldtunnel in Frankfurt ausdrücklich.

„Der Lückenschluss zwischen A661 und A66 ist ein überfälliger Schritt und von enormer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Frankfurt-Rhein-Main. Besonders der Osten der Region profitiert davon in besonderem Maße“, erklärt Kasseckert. Davon umfasst sind auch die Kommunen seines Wahlkreises Hanau, Maintal und Großkrotzenburg.

Jahrzehntelang hätten Pendlerinnen und Pendler sowie Unternehmen unter Staus und Verkehrsengpässen zwischen Frankfurt, Offenbach und dem östlichen Rhein-Main-Gebiet gelitten. „Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Mit dem Riederwaldtunnel verbessern wir Erreichbarkeit, reduzieren Staus und schaffen mehr Verlässlichkeit für Wirtschaft und Beschäftigte“, so Kasseckert. Im Zusammenspiel mit dem Ausbau der Nordmainische S-Bahn entstehe eine neue Qualität für den Ostteil der Metropolregion. „Straße und Schiene greifen hier sinnvoll ineinander. Der Osten der Region Frankfurt wird massiv aufgewertet und gewinnt deutlich an Attraktivität, sowohl als Wohnort als auch als moderner Gewerbestandort“, betont Kasseckert.

Zugleich macht er deutlich, dass solche Projekte schneller umgesetzt werden müssen: „Der Riederwaldtunnel zeigt, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren zu lange dauern. Erste Überlegungen zu diesem Projekt wurden vor über 50 Jahren angestellt. Wer Wettbewerbsfähigkeit sichern will, muss Infrastruktur beschleunigen.“ Zahlreiche Einsprüche und Klageverfahren haben die Umsetzung dieses wichtigen Verkehrsprojektes immer wieder verzögert und am Ende letztlich massiv verteuert. Ein grundsätzliches Problem sieht der Abgeordnete in der breiten und bisher privilegierten Beteiligung von Verbänden, denen es möglich ist, solche großen Infrastrukturprojekte zu verzögern oder gar zu stoppen. Hier müssen im Rahmen von Bürokratieabbau und Beschleunigungsprozessen Beteiligungsrechte und der Rechtsweg durch mehrere Instanzen eingekürzt werden, fordert er.

Mit den aktuellen Projekten, aber auch dem Ausbau der Schnellbahnstrecke Frankfurt-Fulda, werde der Osten der Region Frankfurt gezielt gestärkt und als wichtiger Wachstumsraum innerhalb Hessens weiterentwickelt, so Kasseckert abschließend.

Kommentare

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Jumanji
3 monate vor
Ich glaube erst daran, wenn ich es sehe und benutze.

Die Riederwald-Sache geht seit Mitte der 80er.

Das nicht auf die Reihe zu bekommen in Jahrzehnten, aber der gefühlt halben Welt die deutsche Sozialversicherung zu öffnen, das könnt ihr. Und dann auch noch vorschlagen, dass jeder bald die Zahnbehandlung selbst zahlen muss.

Verkriecht euch lieber.
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Karl
3 monate vor
1,5 Milliarden und Jahrzehnte für 1 km Tunnel? Und da seid ihr auch noch stolz drauf? Ihr solltet euch schämen, die Infrastruktur die vor allem die CDU so verkommen lassen hat ist einem bemitleidenswerten Zustand.
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3
Jonas
3 monate vor
Die Planung begann im Jahre 1989, wie kann es möglich sein das ein solches Projekt derart lange verhindert wird.

Eine unverzichtbare Infrastruktur Maßnahme, welch ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft.
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