TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Schulbau: Klein- und Mittelstand sollen profitieren

Schulbau: Klein- und Mittelstand sollen profitieren
Foto: Studio-Seikel

Die geplanten Investitionen des Main-Kinzig-Kreises in den Schulbau bieten aus Sicht der CDU große Chancen für den regionalen Mittelstand.

Darüber sprachen Jannik Marquart, CDU-Spitzenkandidat für die Kreistagswahl sowie Kreisbeigeordneter und der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende der Kreis CDU, Heiko Kasseckert, mit Vertreterinnen und Vertretern mittelständischer Unternehmen aus der Region.

"Anlass des Gesprächs waren Irritationen, die nach einem Schreiben von Architekten- und Planungsbüros aufgekommen waren. Diese konnten im offenen Austausch aufgeklärt werden. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Investitionsprogramm des Main-Kinzig-Kreises für seine Schulen. Bis zum Jahr 2029 werden rund 350 Millionen Euro allein in den Schulbau investiert. Die Mittel fließen insbesondere in zwei Bereiche: den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie die Sanierung und den Neubau von Schulgebäuden. Neben dem Schulbau stehen jedoch noch weitere Investitionen, z. B. Azubi-Wohnen, Alten- und Pflegezentren, Bildungscampus und Rettungsdienste an, die in diesem Volumen noch nicht berücksichtigt sind und ebenfalls die regionale Wirtschaft ankurbeln werden. Der Zeitdruck bei der Ganztagsbetreuung führt zurück auf eine gesetzliche Vorgabe des Bundes, nach der bis 2029 ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Grundschulkinder bis zur vierten Klasse besteht und entsprechende Raumangebote geschaffen werden müssen. Diese Herausforderung verlangt Tempo und Planungssicherheit“, betonte Kasseckert.

Der Kreis setze deshalb auf unterschiedliche Bauformen. "Neben seriellen Baukonzepten mit Generalübernehmern, die eine schnellere Umsetzung einzelner Projekte ermöglichen sollen, wird aber ein großer Teil der Maßnahmen weiterhin in konventioneller Bauweise mit Planung und Bau in einzelnen Fachlosen umgesetzt. Gerade dieser Ansatz eröffnet zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten für Handwerks- und Bauunternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Durch das Gesamtvolumen werden künftig mehr Investitionen in die Region fließen als je zuvor", erläutert Marquart. Der Kreis rechne mit circa 39 Millionen Euro jährlich allein für den Schulbau – bislang habe dieser Wert bei circa 30 Millionen Euro gelegen.

Möglich werde dies durch die geplante Reform des hessischen Vergaberechts in Hessen, an deren Gestaltung Kasseckert mitgewirkt habe und die voraussichtlich im Sommer in Kraft treten soll. Höhere Schwellenwerte für Direktvergaben sollen Verfahren vereinfachen und ermöglichen es, Aufträge direkt an Unternehmen aus der Region zu vergeben. „Das Investitionsprogramm ist nicht nur eine Rekordinvestition in unsere Schulen, sondern auch eine große Chance für den Mittelstand im Main-Kinzig-Kreis“, so Marquart und Kasseckert. „Wenn mehr Aufträge vor Ort vergeben werden, stärkt das die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass die Investitionen direkt unserer Region zugutekommen.“

Abschließend heißt es in der Pressemitteilung: "Für die CDU Main-Kinzig ist Bildung seit jeher ein zentrales Zukunftsthema. Die jetzt angekündigten Rekordinvestitionen im Schulbau markieren aus Sicht der CDU den größten bildungspolitischen Fortschritt seit Jahrzehnten. Mit dem von Schuldezernent Jannik Marquart (CDU) initiierten 'Schulbauturbo' beginnt im Main-Kinzig-Kreis eine neue Ära des modernen und verlässlichen Schulbaus."

Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis