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„SuedLink“: „Weitere sinnvoller Schritt für den Kreis“

„SuedLink“: „Weitere sinnvoller Schritt für den Kreis“

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Main-Kinzig, Reiner Bousonville, begrüßt den Beitritt des Main-Kinzig-Kreises zum gerade gegründeten Verein „Bündnis Hamelner Erklärung“.

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Das Bündnis setzt sich für einen transparenten und nach rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgeführten Ausbau der unterirdische Stromtrasse „SuedLink“ ein. Ein Ziel sei die Schaffung von handlungsfähigen Strukturen: „Der Vorschlag der thüringischen Infrastrukturministerin Birgit Keller, den favorisierten Verlauf der Stromtrasse nach Westen und damit durch die Kreise Main-Kinzig, Vogelsberg und Fulda verlegen zu lassen, ist unhaltbar“, so Bousonville. „Hier möchte sich Thüringen auf Kosten der Menschen im Kreis die Pläne vom Hals schaffen“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende. Nachdem der Main-Kinzig-Kreis bereits seit längerem dem Bündnis angehöre, trete man nun auch dem gegründeten Trägerverein des „Bündnisses Hamelner Erklärung“ bei.

„An der Hamelner Erklärung, die von unserem Dezernenten Matthias Zach für den Main-Kinzig-Kreis unterzeichnet wurde beteiligen sich zahlreiche Landkreise und die Region Hannover. Darin heißt es, dass das Bündnis die Notwendigkeit der Energiewende und dem Ausbau der Infrastruktur anerkennt, jedoch mit gleicher Verteilung der daraus resultierenden Lasten“. Der Vorschlag aus Thüringen widerspreche den Grundlagen der Erklärung.

„Durch den Beitritt zum Bündnis hat der Main-Kinzig-Kreis bereits in der Vergangenheit ein entscheidendes und wichtiges Mitspracherecht im Planungsverfahren erhalten.“ Das Bündnis wollte sich nun mit der Gründung eines Trägervereines neu aufstellen: „Der Verein hilft dem Main-Kinzig-Kreis in vielerlei Hinsicht, bis hin zur Begleitung des Planfeststellungsverfahrens. Der Beitritt ist damit ein weiterer wichtiger, notwendiger – wie sich jetzt zeigt – und sinnvoller Schritt, auch für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.“

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