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„In diesem Kind kommen Hoffnung und Licht in die Welt“

„In diesem Kind kommen Hoffnung und Licht in die Welt“
Bischöfin Dr. Beate Hofmann; medio.tv/schauderna

Hoffnung, Mitmenschlichkeit und Frieden: Ihre Bedeutung stellte die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, in ihrer Predigt an Heiligabend in der Kasseler Martinskirche heraus. Ausgehend vom Diebstahl des Jesuskindes aus der Krippe auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt führte sie vor Augen, dass etwas fehlt, wenn die Krippe leer bleibt – mutmaßlich auch jenen, für die der christliche Glaube keine Relevanz mehr habe.

Es fehle die zentrale Botschaft von Weihnachten: „In diesem Kind kommen Hoffnung und Licht in diese Welt.“

Mit Jesu Geburt beginne etwas Neues, ein anderes Miteinander, eine Haltung „radikaler Liebe“, erläuterte die Bischöfin und ergänzte im Blick auf die weltweiten Krisenherde: „eine Sehnsucht nach Frieden, die nicht kleinzukriegen ist, trotz aller Kriege, trotz allen Unrechts in dieser Welt“. Gott komme, um mittendrin zu sein in dem, was unser Leben anstrengend und schwer mache. Er bringe Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit in die Welt. Daran erinnerte die Bischöfin auch angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen wie der „Hartherzigkeit“ europäischer Migrationspolitik.

Weihnachten stärke die Hoffnung auf ein liebevolles Miteinander, machte Bischöfin Hofmann deutlich. Sie ermunterte, sich von dieser Botschaft berühren und verändern zu lassen. Die himmlische Ruhe der Heiligen Nacht schenke Kraft, „in dieser gefährdeten Welt zu leben und für Frieden und Liebe einzustehen, in unseren Familien, in unseren Nachbarschaften, in unserem Land“.

 

 

Kommentare

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Hätteesgernschönhier
4 monate vor
Die Hartherzigkeit??? Wir haben unser Land in die Krise der Sozialkassen getrieben und das ganz bestimmt nicht, weil wir hartherzig wären. Eine der Gesellschaft auferlegte Hilfsbereitschaft ohne Belastungsgrenze ist doch auch eine Form von Gier, nicht wahr?! Es heißt Nächstenliebe und nicht größenwahnsinnige Allerweltsaufopferung.
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Don Camillo
4 monate vor
Gebt, so wird euch gegeben.
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1
Hätteesgernschönhier
4 monate vor
Ich möchte nicht, dass man mir soviel schuldet.
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Prof.ad.Wilfried W.
4 monate vor
Ob es "die Kirche" schafft, sich gerade zu Weihnachten an Ihre
KERNaufgabe, ihren MARKENkern zu erinnern -
statt sich mit Dingen zu beschäftigen, von denen sie wenig bis
gar keine Ahnung hat?
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Hätteesgernschönhier
4 monate vor
Ich möchte an der Stelle mal betonen, dass sich hier insbesondere die Evangelische Kirche sehr ins Zeug schmeißt. Über Gebühr, wie ich meine. Bin auch Christ mit entsprechenden Werten, neige aber nicht zur Selbstschädigung.
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