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Main-Kinzig-Kreis unterstützt erfolgreiches Projekt in Kinshasa

Main-Kinzig-Kreis unterstützt erfolgreiches Projekt in Kinshasa

Zwei Jahre ist es her, da übergab Landrat Erich Pipa einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an Dr. Josef Müller aus Steinau-Ulmbach.

Morgenpost

Das Geld wurde für die Anschaffung eines  Traktors verwendet, der auf einer Farm  in der Nähe von Kinshasa, Demokratische Republik Kongo,  eingesetzt ist.

Kindern eine berufliche Zukunft zu bieten, in dem ihnen theoretische und praktische Kenntnisse in der Landwirtschaft vermittelt werden, ist das Ziel des Projekts „Petite Flamme“. Das Sozialprojekt kümmert sich um hilfsbedürftige Kinder, die zwar noch zu Hause leben, denen es aber an allem fehlt. Sie erhalten eine Schulausbildung, medizinische Betreuung, Kleidung und eine warme Mahlzeit am Tag. Das Projekt wurde 1995 mit einer Gruppe von 30 Kindern ins Leben gerufen. Heute sind es mehr als 2000 junge Menschen, die von diesem Konzept profitieren. Das Sozialministerium der Republik Kongo erklärte „Petite Flamme“ zum Modellprojekt.

Dr. Josef Müller engagiert sich sehr für das Modellprojekt und ist einer der Mitstreiter von „Petite Flamme“. Das Projekt wird vor Ort von kongolesischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fokolarbewegung geleitet und von internationalen  Helferinnen und Helfern unterstützt. „Ohne Hilfe von Paten, Förderern und Wohltätern geht es nicht“, berichtete Dr. Müller, bei einem Treffen mit Erich Pipa im Main-Kinzig-Forum, um sich für die Unterstützung zu bedanken.

Bei den Kindern handelt es sich überwiegend um Kinder von Militärs, die furchtbaren Bedingungen ausgesetzt waren, viele von ihnen wurden zu Halbwaisen. „Petite Flamme“ ist dort, wo die Not besonders groß ist, ohne Unterstützung könnten die Kinder nicht zur Schule gehen und ausgebildet werden.

Ein weiteres Projekt bietet jungen Menschen eine anhaltende und positive Zukunftsperspektive, der Aufbau eines landwirtschaftlichen Betriebes. Dafür wurde der Traktor angeschafft. „Gern unterstützt der Main-Kinzig-Kreis Projekte dieser Art, die den Menschen vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe anbieten“, so Landrat Erich Pipa.

Anfragen zum Projekt, zu Spenden, zu neuen Patenschaften und Vermittlung von Patenkindern beantworten Julie Müller und Henning Bess von der Initiative „Petite Flamme“ per E-Mail: petite-flamme@web.de, weitere Informationen  gibt es auf der Internetseite: www.petite-flamme.de

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