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Alten- und Pflegezentren: Frohnapfel geht in Ruhestand

Alten- und Pflegezentren: Frohnapfel geht in Ruhestand

„Wir verabschieden heute eine Institution, die für viele ein Ansprechpartner war und die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) sehr geprägt hat.“

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Treffender hätte die Erste Kreisbeigeordnete und APZ- Aufsichtsratsvorsitzende Susanne Simmler die Person, die bei einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet wurde, nicht beschreiben können. Die Rede ist von Gabriele Frohnapfel, ihres Zeichens 12 Jahre Geschäftsbereichsleiterin für Verwaltung und Personal und davor viele Jahre rechte Hand von Erich Pipa, als er Sozialdezernent des Kreises war.

APZ-Geschäftsführer Dieter Bien skizzierte den Lebenslauf von Gabriele Frohnapfel und erläuterte darin, warum die Neurentnerin mit solch großer Anerkennung von der Bühne abtritt. Nach fast 18 Jahren im Landratsamt mit Tätigkeiten im Liegenschaftsamt, in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, im Wohnungswesen, im Hochbau und bei Erich Pipa warteten ab 1999 im neu gegründeten Eigenbetrieb Alten- und Pflegezentren viele Sonderaufgaben auf Gabriele Frohnapfel. Zunächst intensiv in die Geschehnisse um das in privater Trägerschaft aber unter Zwangsverwaltung stehende Wohnstift involviert, übte sie die Aufgabe der stellvertretenden Verwaltungsleiterin im Eigenbetrieb und der stellvertretenden Heimleiterin im Wohnstift aus. Bien: „Legendär waren in dieser Zeit die Baubesprechungen für die Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen für das Wohnstift.“ Das Besondere: Die Männer am Bau mussten sich erst an die Frau gewöhnen.

Nach der Fortbildung zur Heimleiterin übernahm Frohnapfel im Jahre 2002 diese Funktion beim Wohnstift und verschaffte dem Haus neue Strukturen, richtete es zukunftsfähig aus. Der Geschäftsführer: „Nach 12 Jahren in der Aufgabe der Heimleiterin haben wir Dein Know How, Deine Erfahrung und insbesondere Deine administrativen und juristischen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Unternehmensleitung benötigt.“ Sie wurde Geschäftsbereichsleiterin. Nicht unerwähnt blieb in der Darstellung des beruflichen Lebens auch „einer deiner mutigsten Schritte“ (Originalton Bien), mit 60 Jahren das Studium mit dem Master of Science in Health Care Management an der Donau Universität in Krems erfolgreich absolviert zu haben. Dieter Bien: Gabriele Frohnapfel hat in ihrem Leben viel erreicht und viel daraus gemacht.“

Wer Gabriele Frohnapfel kennt, weiß aber auch, dass sie – ausgestattet mit einem großen Wissens- und Erfahrungsschatz- auch stets streitbar war. Die Alten- und Pflegezentren hätten aber dieser Streitbarkeit enorm profitiert, betonte Bien. Nach den Dankesworten von den Kolleginnen und Kollegen und der Betriebsratsvorsitzenden Belinda Schmidt blieb die Neu-Rentnerin in ihrer Abschlussrede ganz bei der ihr bekannten Art: „Die Zusammenarbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl es manchmal nicht leicht war.“

Foto: Mit großem Dank verabschiedet: Gabriele Frohnapfel (Bildmitte) mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Susanne Simmler und Geschäftsführer Dieter Bien. Foto:APZ

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