„Die Spritpreispolitik der Bundesregierung ist gescheitert“, kritisiert Geschäftsführer Mathias Hörning. „Deutschland gehört weiterhin zu den teuersten Tankländern Europas, während viele unserer Nachbarstaaten deutlich günstigere Preise bieten. Für deutsche Unternehmen bedeutet das einen massiven Wettbewerbsnachteil – für den Staat hingegen steigende Einnahmen.“
Die sogenannte Spritpreisbremse, die Mineralölkonzernen nur noch eine tägliche Preisanpassung erlaubt, sei nichts als Etikettenschwindel und verdiene ihren Namen nicht, so Hörning. „Anstatt die Preise wirksam zu begrenzen, werden Erhöhungen nun gebündelt einmal täglich um 12 Uhr vorgenommen – und treffen die Unternehmen weiterhin mit voller Wucht. Was wir jetzt brauchen, ist eine echte Preisdeckelung: sofort und konsequent.“ Die Fachverbände fordern eine staatliche Preisobergrenze, wie sie beispielsweise in Polen praktiziert wird – kombiniert mit deutlich niedrigeren Steuern und Abgaben sowie einer strengeren Regulierung der Mineralölkonzerne. Ziel muss ein wettbewerbsfähiges Preisniveau sein, das sich an den Kraftstoffpreisen der Nachbarländer orientiert.
„Die Preisunterschiede sind drastisch“, betont Hörning. „Während der Dieselpreis in den Nachbarländern Polen, Tschechien, Belgien, Luxemburg oder Frankreich trotz der Krise unter 2,00 € pro Liter liegt, zahlen deutsche Unternehmen aktuell rund 2,50 € – Tendenz steigend. Die Folgen sind klar: wachsender Tanktourismus, verzerrter Wettbewerb und zunehmender Druck auf heimische Betriebe.“„Wir stehen an einem Kipppunkt“, warnt Hörning. „Wenn jetzt nicht gehandelt wird, drohen Insolvenzen, Arbeitsplatzverluste und nachhaltige Schäden für ganze Branchen.“
Die Fachverbände sehen die aktuell diskutierten Maßnahmen wie günstigere Bahn-Tickets, eine höhere Pendlerpauschale, Tempolimits, autofreie Sonntage oder mehr Homeoffice zwar als entlastend für Verbraucher, halten sie aber für komplett ungeeignet, um die akute Belastung kraftstoffabhängiger Unternehmen spürbar zu reduzieren. Für diese Branchen, die auf einen bezahlbaren Spritpreis angewiesen sind, fordern sie ein entschlossenes politisches Eingreifen – durch niedrigere Steuern und Abgaben, wirksame Preisregulierung und einen verbindlichen Spritpreisdeckel. Abschließend richten die Fachverbände erneut ihren Appell an alle kraftstoffabhängigen Branchen: Nur ein geschlossenes Auftreten von Speditionen, Paket- und Kurierdiensten, Landwirten, Bus-, Taxi- und Mietwagenunternehmen, Unternehmen der Krankenbeförderung sowie dem Güterverkehr kann den nötigen Druck erzeugen, um einen politischen Kurswechsel für spürbare Entlastungen durchzusetzen.
„Es ist Zeit zu handeln – notfalls fahren wir gemeinsam nach Berlin, um unmissverständlich zu zeigen, was auf dem Spiel steht“, so Hörning.



Kleiner Tipp: Hinterfragen Sie auch manchmal gewisse Zusammenhänge wenn Ihnen jemand was versucht zu erklären.
Nöö...
Da fällt mir spontan die Kilometerpauschale ein.
Der deutsche Staat erstattet mir meine Steuern zurück, nur weil ich zur Arbeit fahre!
Wie Geil ist das denn?
Wenn dein Name deinem Fahrzeug entspricht, hast du ein Billig subventioniertes Elektroauto für etwa 7000€ gekauft.
Nur so als Hinweis, überlege dir mal, was passiert, wenn der Markt für Verbrenner zusammenbricht.
Woher der Staat die fehlenden Steuereinnahmen der Kraftstoffe nehmen will.
Dann werden auch die E-Autos kräftig zu Kasse gebeten, also nutze das "Günstige" Fahren, solange du kannst.
(Musst mit deinem Dacia halt alle 200 km Tanken)
Nun zur Pendlerpauschale.
Die bringt Aktuell niemand etwas, der täglich Pendeln muss, denn die Pauschale gibt es mit der Steuererklärung.
Davon profitiert bei den hohen Energiekosten niemand.
Gibt es die Pendlerpauschale auch für Heizöl oder Gas?
Merkst du was?
zitiere Dacia Spring:
Du gehst Arbeiten? Wie dumm ist das denn?
Du freust dich, dass du immer Fleißig auf die Arbeit gehst, schön 40% deines erarbeiteten Geldes an den Staat abdrückst.
Von deinem Restgeld nochmal Steuer bezahlst auf alles was du kaufst.
Die CO2-Abgabe und steigenden Kraftstoffkosten bei allen Gütern im Supermarkt durch steigende Inflation mitbezahlst.
Und freust dich, dass du vom Staat mit der Steuererklärung 0,30€ / Kilometer vom Arbeitsweg zurückbekommst.
Na wenn du auf SM stehst, dann ist das wirklich Geil!
Aber, was hat das Abziehen des Staates der Bürger durch Steuern mit einer Demenz zu tun?
Sich dann auch noch darüber freuen, ein kleines Leckerli hingeworfen zu bekommen und die Altparteien dafür auch noch feiern.
Den Zusammenhang solltest du vielleicht noch klären.
Fazit: Die Trolle hier werden auch immer dümmer. (Grün, CDU, SPD, Links)
Die Energiesteuer und die CO2-Abgabe werden pro Liter berechnet. Lediglich die MwSt steigt um etwa 10 Cent.
Die Preiserhöhung geht fast vollständig an die Konzerne.
Richtig, die CO2 Abgabe ist ein fester wert, allerdings Steigt der Betrag der Mehrwertsteuer darauf ebenfalls.
d.h. Fällt die CO2 Bepreisung weg, sinkt auch der Betrag der Mehrwertsteuer.
Hier wird eine Steuer auf eine Steuer erhoben, die dem Staat nach Schätzungen aktuell monatlich bis zu 490 Millionen Euro mehr einbringt.
Sicher verdienen auch die Konzerne, aber Politiker sind nicht gewillt auf Steuereinnahmen zu verzichten.
Dazu kommt, das Deutschland sowieso nichts zu Melden hat, wenn man sieht, was Spanien machen wollte und ein Verbot aus Brüssel bekommen hat.