Nach einer kämpferischen und mitreißenden Rede verabschiedeten die Teilnehmer des Parteitages ein umfangreiches Wahlprogramm, das zuvor unter Beteiligung aller CDU-Mitglieder und unter Mitarbeit zahlreicher interessierter Bürgerinnen und Bürger in so genannten „Mitdenkforen“ erarbeitet wurde. Angeführt wurde die Delegation aus dem Main-Kinzig-Kreis vom CDU-Fraktionsvorsitzenden und Landtagskandidaten Michael Reul.
„Hessen steht am 22. September vor grundlegenden Richtungsentscheidungen. Selten waren dabei die Alternativen so klar: Weiterentwicklung des Erfolgsmodells, mit sicheren Arbeitsplätzen und breitem Wohlstand oder komplette Richtungsänderung zu mehr Staat, mehr Bürokratie, flächendeckendem Abkassieren der Bürger und ideologiegetriebener Bevormundung“, so Michael Reul in einer Stellungnahme. „Im Vordergrund des Zukunftsprogrammes steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei einem Erfolg der Klage gegen den Länderfinanzausgleich wird auch in Hessen der Kindergarten für Drei- bis Sechsjährige zukünftig kostenfrei sein“, freut sich Reul, der auf eine entsprechende Ankündigung von Ministerpräsident Volker Bouffier auf dem Landesparteitag verweist.
Daneben habe Bouffier zur Freude der Vertreter aus dem Main-Kinzig-Kreis einen „Pakt für den Nachmittag“ von Land, Kommunen, Vereinen und Kirchen angekündigt. So werde es eine verlässliche Nachmittagsbetreuung von Schülern bis zwölf Jahre geben. Das Programm der CDU Hessen umfasst viele weitere Punkte von soliden Finanzen und die Einhaltung der Schuldenbremse, über bezahlbares und lebenswertes Wohnen, eine aktive Bürgergesellschaft, die alle Generationen umfasst bis hin zur Einrichtung eines Zukunftsministeriums mit neuen Impulsen für Forschung und Technologie wobei Bürgerbeteiligung und Dialog stärker verankert werden. „Das Zukunftsprogramm der CDU Hessen zeigt die vielen Chancen unseres Bundeslandes auf. Hessen steht vor großen Herausforderungen, die die CDU aufbauend auf den erreichten Erfolgen angehen will. Wir sind guten Mutes, dass die CDU einen entsprechender Wählerauftrag am 22. September bekommen wird“, erklärt Reul.
Foto (von links): Markus Jung, Erhard Rohrbach, Marianne Hain, Michael Reul, Konrad Jung, Srita Heide, Tobias Weisbecker.



