Charlotte Müller und Natalie Zimmer von den kaufmännischen Schulen in Hanau durften im Gefahrenabwehrzentrum und im Amt für Umwelt, Naturschutz und Ländlicher Raum für einen Tag sich einen Einblick in den Arbeitsablauf einer Führungskraft verschaffen.
Dieser Projekttag wird hessenweit seit zehn Jahren durchgeführt. Die Schüler erhalten die Möglichkeit bei der alltäglichen Arbeit einer Führungskraft über die Schultern zu schauen und hautnah die Anforderungen des Berufsalltages mitzuerleben.
Die 20-Jährige Charlotte Müller aus Maintal verbrachte den Tag an der Seite von Edgar Kreuzer, Leiter des Amtes für Umwelt, Naturschutz und Ländlicher Raum. Für ihre weitere berufliche Entwicklung erhoffte sich die Schülerin eine Erleichterung bei der Entscheidung in welche Richtung dies gehen könnte. Nach eigenen Aussagen interessiert sie sich besonders für den Bereich Landwirtschaft. Die Erhaltung der Kulturlandschaft und die daran gebundenen Lebensräume der Tier und Pflanzenwelt gehören zu den Aufgaben des Amtes. Aufgeschlossen und interessiert verlebte sie einen spannenden Tag, der sie neugierig macht: „Gern würde ich über einen längeren Zeitraum dort mehr erlernen“, sagte Charlotte Müller zum Abschluss des Tages.
Auch Natalie Zimmer aus Altenstadt ist restlos begeistert. Sie verbrachte einen Tag im Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises. Besonders beeindruckt habe sie, was für Aufgaben und welche Organisation hinter der „112“ stehen. „Ich habe mitbekommen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn eine Straßensperrung nicht an die Leitstelle weitergemeldet wird“, berichtet die 18-Jährige.
„Ein Tag, der viel Spaß gemacht hat, wir haben viel Neues gelernt und Kontakte knüpfen können“, sind sich die beiden Tagespraktikantinnen einig.
Foto: „Schüler als Bosse“ in der Kreisverwaltung (von links) Charlotte Müller, Edgar Kreuzer, Natalie Zimmer und Ausbildungsberaterin Michelle Trageser.



