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SPD Main-Kinzig verabschiedet Programm für Kreistagswahl

SPD Main-Kinzig verabschiedet Programm für Kreistagswahl

Es herrschte laut eigenen Angaben Einigkeit bei der SPD Main-Kinzig, was der Landkreis in den nächsten Jahren braucht: Investitionen in Bildung und Schule, die Stärkung der pflegerischen und medizinischen Versorgung, die Fortsetzung des Glasfaserausbaus, die Umsetzung des Azubi-Campus zur Fachkräftesicherung, die Förderung des ländlichen Raums und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Für all das, und viele weitere wichtige Themen, stehe das circa 70 Seiten umfassende Wahlprogramm der SPD Main-Kinzig, das am Donnerstagabend in einer Sitzung des Unterbezirksvorstandes final beraten und beschlossen worden sei.

"Die Themen unter dem zentralen Slogan „Wir sind die, die da sind“ umfassen alle relevanten Bereiche des Lebens und haben dabei immer die Gesamtentwicklung zwischen Maintal und Sinntal im Blick. Dabei setzt die SPD auf klare Positionen. Die Krankenhausstandorte in Gelnhausen und Schlüchtern müssen beide erhalten und in der Hand des Kreises bleiben. Eine Privatisierung wird es mit uns nicht geben“, sagte Andreas Hofmann, Parteivorsitzender und auf Listenplatz drei platziert. Gleiches gelte für die 14 Standorte der kreiseigenen Alten- und Pflegezentren.

Auch die Bereiche Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung sollen weiter gefördert werden. Klaus Schejna, Rodenbachs Bürgermeister und auf Listenplatz fünf für die Kreistagswahl, betonte: „Der Kreis ist wirtschaftlich erfolgreich, mit uns wird er es auch bleiben. Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und sorgen dafür, dass Fachkräfte in der Region bleiben.“ Ein Schlüssel dafür sei der von der SPD initiierte Azubi-Campus, der in Linsengericht entstehe und Plätze für 150 Auszubildende bieten soll.

Der ländliche Raum soll überdies weiter gestärkt und Wohnen wieder bezahlbar gemacht werden. Flörsbachtals Bürgermeisterin Sibylle Hergert (Listenplatz zwei) sagte: „Wohnen darf kein Luxus sein. Wir handeln pragmatisch und wollen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden eine kommunale Wohnbaugesellschaft aufbauen, um bei Planung und Umsetzung zu unterstützen, Akteure zu vernetzen und einheitliche Richtlinien sowie Förderprogramme zu haben.“ Der Glasfaser-Ausbau soll konsequent weitergeführt und zum Abschluss gebracht werden.

Im Bereich Bildung, Schule und Ganztagsbetreuung werden in den kommenden Jahren 363 Millionen Euro investiert, um zu sanieren und zu erweitern, um zu digitalisieren und den Ganztagsausbau voranzutreiben. „Und wir denken Bildung weiter“, sagte Cornelia Rück, ehemalige Bürgermeisterin von Schöneck und auf Listenplatz vier. „Von der kreiseigenen Volkshochschule über sozial gestaffelte Angebote bis hin zur Weiterbildung vor Ort haben wir in der Vergangenheit bereits ordentlich geliefert. Das wollen wir weiterhin tun.“ Das Handlungsfeld Bildung und Schule wird mit der SPD auch in den nächsten Jahren der Investitionsschwerpunkt im Kreishaushalt sein, um die Schulen fit für die Zukunft zu machen.

Die Stärken der SPD Main-Kinzig lägen auf der Hand, betonte Andreas Hofmann: „Wir sind seit 40 Jahren am Steuerrad und stärkste Kraft im Kreis – und den Menschen und unserem Landkreis geht es gut. Dieser Zusammenhang ist kein Zufall.“ Die SPD sei außerdem die einzige Partei, die in ausnahmslos allen Kommunen des Kreises vertreten ist. „Wir sind die, die da sind“, sagte Andreas Hofmann: „Und wir brennen dafür, uns auch in Zukunft für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis einzusetzen.“

Spitzenkandidat Thorsten Stolz betonte: „Bei der Kreistagswahl geht es um unseren Main-Kinzig-Kreis und um nichts anderes. Es geht nicht um Wiesbaden, nicht um Berlin, sondern einzig und allein um die Menschen, die in den 28 Kommunen unseres wunderschönen Kreises leben. Und für die haben wir ein hervorragendes Themenangebot und bärenstarke Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste.“ Jetzt gelte es, die Menschen von der SPD Main-Kinzig zu überzeugen. „Und dafür werden wir bis zum 15. März noch einmal alles geben“, sagte der Landrat abschließend.

Das vollständige Programm finden Sie unter: https://www.spd-mkk.de/wp-content/uploads/sites/388/2026/02/Wahlprogramm_SPD_MKK_2026.pdf

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