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Kooperationsgemeinschaft Schulsanitätsdienst

Kooperationsgemeinschaft Schulsanitätsdienst

Sieben Schulen, mehr als 100 Schüler, ein Ziel: im Notfall möglichst schnell Erste Hilfe leisten.

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Unter diesem Leitmotiv haben sich Vertreter der Schulen jetzt im Gefahrenabwehrzentrum in Hanau auf Einladung der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) zum ersten Treffen der Kooperationsgemeinschaft Schulsanitätsdienst getroffen. „Die Betreuung des Schulsanitätsdiensts hat sich innerhalb kürzester zu einem echten Renner entwickelt“, freut sich JUH-Regionalvorstand Sven Holzschuh.

Vater des Erfolgs ist Uwe Engelter, der beim Regionalverband Hanau & Main-Kinzig für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist. In den letzten Monaten hat er ein Schulungs- und Betreuungs-Konzept entwickelt, das an den Schulen im gesamten Main-Kinzig-Kreis äußerst gefragt ist. „Uwe Engelter macht in diesem Bereich hervorragende Arbeit – und sein Elan springt auch auf Schüler und Lehrer über“, ist Holzschuh voll des Lobes.

Sieben Schulen bieten inzwischen einen Schulsanitätsdienst unter JUH-Betreuung an: das Albert-Einstein-Gymnasium und die Erich-Kästner-Schule in Maintal, die Otto-Hahn-Schule, die Hohe Landesschule und die Kaufmännischen Schulen in Hanau, die Georg-Büchner-Schule in Erlensee sowie die Hans-Elm-Schule in Altengronau als jüngster Neuzugang. Jetzt trafen sich die verantwortlichen Lehrer aus allen Schulen erstmals zu einem Erfahrungsaustausch. „Das Interesse an diesem Angebot war groß. Und wir haben vereinbart, dass derartige Treffen jetzt zweimal im Jahr stattfinden sollen“, berichtet Engelter.

Neben gemeinsamen Projekten stand der Austausch im Vordergrund des Treffens. So berichteten die Lehrer über ihre Erfahrungen bei der Weiterbildung, bei der Koordination der Einsätze oder ihre eigene Rolle. Eingeführt werden sollen Hygiene-Standards. Die JUH gab zudem bekannt, dass sie einheitliche T-Shirts und Warnwesten für die Schulsanitäter finanzieren will.

„Es ist toll, zu sehen, mit welchem Engagement alle bei der Sache sind“, freut sich Holzschuh. Die Zahl der von den Johannitern ausgebildeten Schulsanitäter ist inzwischen auf mehr als 100 angestiegen – innerhalb weniger Monate. Alle Schulsanitäter beginnen mit einer Erste-Hilfe-Ausbildung im Umfang von neun Unterrichtsstunden. Hier lernen sie, wie man sich richtig in Notfallsituationen verhält, die lebensrettenden Sofortmaßnahmen anwendet und wie der Rettungsdienst korrekt alarmiert wird. Danach folgt die Ausbildung zum Schulsanitäter in 16 Unterrichtsstunden, inklusive einer praktischen Prüfung anhand von Fallbeispielen. Danach können die Schüler mit speziellen Verletzungen wie Knochenbrüchen, Verätzungen oder Verbrennungen umgehen. Außerdem werden spezielle Kenntnisse wie das Verhalten bei Unterzuckerung, das Messen des Blutdrucks, der Umgang mit Problemen im Kopf-/Bauchbereich sowie das richtige Heben und Transportieren auf einer Trage erworben. Das vorhandene Wissen wird durch regelmäßige Fortbildungen zu den unterschiedlichsten Themen gefestigt und erweitert.

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