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Musterschule Friedberg: Neubau offiziell eingeweiht

Musterschule Friedberg: Neubau offiziell eingeweiht

Fast drei Millionen Euro hat der Wetteraukreis für den Neubau eines Mehrzweckgebäudes an der Gemeinsamen Musterschule in Friedberg investiert.

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Am heutigen Mittwoch (16. September) wurde das Gebäude offiziell von Landrat Joachim Arnold und Erstem Kreisbeigeordneten Helmut Betschel eingeweiht. In dem Mehrzweckgebäude an der Musterschule sind die Turnhalle, Betreuungsräume, Mensa und Küche enthalten. „Damit sind auch die baulichen Voraussetzungen für den Ganztagsschulbetrieb geschaffen“, freut sich Schuldezernent Betschel.

Das neue Gebäude wurde an Stelle eines mehr als hundert Jahre alten Bauwerks, einer ehemaligen Baracke der polytechnischen Lehranstalt, auf dem oberen Schulhof errichtet. Die vor rund zweieinhalb Jahren begonnenen Arbeiten gestalteten sich auch deshalb schwierig, weil die Schule auf historischem Grund steht. Hier stand einst ein Kloster, entsprechende Funde mussten deshalb auch gesichert werden. Besonders spannend sind nach Einschätzung von Kreisarchäologen Dr. Jörg Lindenthal der gut erhaltene Abwasserkanal des Augustinerklosters sowie Fragmente eines römischen Weihealtars und eine bronzene Wangenklappe eines römischen Militärshelms.

Barrierefrei und klimafreundlich
Das dreigeschossige Gebäude wird sehr unterschiedlich genutzt. Im Untergeschoss ist die Turnhalle untergebracht, sie hat Platz für eine Spielfläche von 16 x 10 Meter. Im Erdgeschoss befinden sich Umkleiden und Duschen sowie die beiden Räume, die sowohl für den Unterricht als auch für die Betreuung genutzt werden können. Außerdem gibt es ein Büro und einen Besprechungsraum. Im Obergeschoss schließlich hat die Mensa mit Küchentrakt und Dachterrasse Platz gefunden. Für die Barrierefreiheit sorgen ein Aufzug und eine behindertengerechte Toilette.

Unter-, Zwischen- und Erdgeschoss des Mehrzweckgebäudes haben eine gedämmte Element-Vorhangfassade erhalten. Außerdem wurde das Obergeschoss mit einer Wärmedämmverbundfassade ausgestattet, um Energie- und Heizkosten zu senken“, so abschließend Schuldezernent Betschel.

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