Was bei den Flügelträgern durchaus für Optimismus sorgt, schließlich haben die Hanauer nicht nur in der Vorwoche Dresden 91:72 bezwungen. Auswärts konnte die Shaw-Truppe bis dato jedes seiner sieben Spiele gewinnen.
„Von den bisherigen Spielen können wir uns in Speyer nichts kaufen. Wir müssen weiter hart für unsere Punkte arbeiten“, weiß Thorsten Wünschmann vom Management. Hart arbeiten mussten die Hanauer schon im Hinspiel. Vor allem die großen Jungs aus der Pfalz beschäftigten die Equipe aus der Goldschmiedestadt. Billy McShepard misst stolze 2,08 Meter und kommt im Schnitt auf knapp 20 Punkte und zehn Rebounds pro Partie. In der Main-Kinzig-Halle erhielt er erstmals Unterstützung von Marcus Smallwood. Die damalige Neuverpflichtung ist inzwischen zum Leistungsträger der Internatsbasketballer geworden, wirft den Ball im Schnitt für 16,7 Punkte durch die Reuse und pflückt zudem 13 Rebounds. Im Hinspiel erzielte das Duo 43 Zähler. Doch gegen die hohe Trefferquote der White Wings war beim 84:70-Erfolg kein Kraut gewachsen.
Doch die Mannschaft von Carl Mbassa hat im Moment nicht nur jeden Punkt im Kampf um die Play-offs nötig, sie hat mit Milos Varagic in der Winterpause nochmal nachgelegt und verfügt im Spielaufbau über eine weitere Option. In der Vorwoche konnte Speyer sein Heimspiel gegen Lich am Ende klar mit 87:71 gewinnen, obwohl man zur Halbzeit noch mit 28:40 im Hintertreffen lag. 40 Prozent von der Dreierlinie und 44:29 Rebounds sprechen für sich.
„Auch in Speyer sind wir gut beraten, unser Spiel durchzuziehen. Wir werden auch in Speyer mit der breiten Brust des Tabellenführers auftreten“, so Wünschmann. „Auch wenn die Tabellenführung nicht das entscheidende ist, den Platz werden wir nicht freiwillig wieder hergeben“, fordert der Manager auch im achten Auswärtsspiel einen Sieg.
Bei der Auswärtsfahrt werden die Jungs von Partner PhysioAktiv unterstützt. Team-Physiotherapeut Bastian Hehner und seine Praxis spendieren die Verpflegung auf dem Weg nach Speyer.



